Saturn verschlingt seinen Sohn, c.1821/23 Francisco de Goya (1746-1828)

Standort: Museo del Prado, Madrid, Spanien
Originalmaß: 143.5 x 81.4 cm

Erwerben Sie eine Reproduktion in Museumsqualität: Saturn verschlingt seinen Sohn von Goya (c.1821/23), exklusiv in Öl auf Leinwand gemalt von europäischen Künstlern mit akademischer Ausbildung. Jedes Meisterwerk entsteht in sorgfältiger Handarbeit und fängt die außergewöhnliche Qualität und authentische Pinselführung des Originals ein.

Ölgemälde Reproduktion

1 Revue
€1226.00 EUR
Bedingung : Ungerahmt
SKU:GOY-14766
Bildmaß:

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Beschreibung

Vollständig handbemalt
Gemalt von europäischen Künstlern mit akademischer Ausbildung
Museumsqualität
+ 4 cm Rand zum Aufspannen
Erstellungszeit: 8-9 Wochen
Kostenloser Versand!

Wir schaffen unsere Gemälde in Museumsqualität und unter Berücksichtigung höchster akademischer Standards. Die Gemälde-Reproduktion wird vollständig mit Ölfarben auf eine leere Leinwand gemalt. Wir fügen zusätzlich 4 cm leeren Abstand über die angebotene Gröβe hinzu, welche für strecken der Leinwand auf den Keilrahmen benutzt werden.

Die Schaffung Ihrer Francisco de Goya nimmt Zeit in Anspruch. Das Bild sollte nicht zu schnell gemalt werden, man sollte keinen Fristen hinterherjagen. Das Bild benötigt Zeit, um hohe Qualität und Detailtreue zu erreichen, sowie um vollständig versandbereit zu trocknen. Abhängig vom Aufwand, von der Detailgetreue und Bildgröße, brauchen wir 8-9 Wochen, um das Bild fertig zu stellen.
Wenn eine Änderung in Bezug auf die Frist notwendig sein sollte, oder sollte Ihre Bestellung in einer für uns äuβerst belebten Periode aufgegeben werden, werden wir Sie per E-Mail über die, von uns für Ihre Reproduktion gebrauchte Zeit, informiert.

Wir rahmen unsere Ölgemälde-Reproduktionen nicht ein. Die Ölgemälde sind ein kostenaufwendiges Produkt, und die Gefahr einer Beschädigung eines im Rahmen gespannten Gemäldes während des Transportes ist äuβerst hoch.
Außerdem gibt es postalische Beschränkungen bezüglich der Größe der Sendung.
Darüber hinaus kann der Versandpreis aufgrund der Abmessungen der gespannten Leinwand den Preis des Produkts selbst übersteigen.

Sie können Ihr Gemälde in Ihrem örtlichen Rahmengeschäft aufspannen und einrahmen.

Sobald das Gemälde Saturn verschlingt seinen Sohn fertig und trocken ist, wird es an Ihre Lieferadresse versendet.

Wir bieten kostenlosen Versand sowie kostenpflichtige Express-Transportdienste an.

Die Leinwand es eingerollt, in einem festen und sicheren Versandrohr. Sie können den Versandpreis mit dem Tool Geschätzte Steuern und Versandgebühren überprüfen.

Über 20 Jahre Erfahrung
Nur Museumsqualität

TOPofART Gemälden stellen wir nur mit Museumsqualität her. Unsere Künstler mit akademischer Ausbildung lassen keine Kompromisse in Bezug auf die Qualität und der Detailtreue des bestellten Gemäldes zu. Wir pflegen keine Zusammenarbeit und werden nie eine solche mit Ateliers mit niedriger Qualität aus dem Fernen Osten zulassen. Wir sind in Europa ansässig, und Qualität ist unsere leitende Priorität.

Die Finger umfassen den hellen Rumpf so fest, dass sie sich ins Fleisch zu drücken scheinen. Darüber steckt ein abgerissener Arm im offenen Mund. Rot zieht sich von dort bis zu den Wunden des Opfers. Besonders verstörend sind aber die Augen: weit aufgerissen, ungleich beleuchtet, auf etwas jenseits des festgehaltenen Körpers gerichtet. Graues Haar fällt wirr um das Gesicht. Kein erkennbarer Schauplatz schafft Abstand zu dem, was hier geschieht.

Aus dem braunschwarzen Grund treten nur Teile der riesigen Gestalt hervor. Eine ockerfarbene Schulter, das angewinkelte Knie und ein langes Schienbein lassen die kauernde Haltung erkennen; dazwischen verschwindet der Körper im Dunkel. Fast senkrecht hängt die kleinere Figur in der Bildmitte, mit dem Rücken zu uns. Ihr blasses Fleisch und das Wundrot heben sich scharf von den Erdfarben ringsum ab. Breite, unruhige Pinselzüge zerzausen das Haar und geben den Gliedmaßen etwas roh aus dem Schatten Herausgearbeitetes. Von der geschlossenen, glatten Form einer antiken Statue ist hier nichts geblieben.

Goya malt Saturn verschlingt seinen Sohn um 1821-23. Der Gott der antiken Sage frisst seine Kinder, weil er fürchtet, eines von ihnen werde ihn entmachten. Im Bild scheint diese Angst näher zu liegen als die ferne Göttergeschichte. Das Opfer hat nicht die Proportionen eines Säuglings, sondern die eines ausgewachsenen Menschen. Umso erschreckender wirkt der Größenunterschied. Während die Hände unerbittlich zupacken, verrät das Gesicht keinerlei Sicherheit. Gewalt und Entsetzen gehören hier derselben Gestalt.

Ursprünglich befand sich das Bild an einer Wand im Erdgeschoss der Quinta del Sordo, dem Wohnhaus des Künstlers. Es zählt zu den sogenannten Schwarzen Gemälden, deren Bezeichnung sich auf die dunklen Farben ebenso bezieht wie auf ihre düsteren Themen. Im eigenen Haus konnte der Maler sich weitgehend unabhängig von den Erwartungen eines Publikums ausdrücken. Später wurden die Wandbilder auf Leinwand übertragen. Dabei ging viel von der ursprünglichen Farbe verloren.

Nirgends bietet die Dunkelheit Saturn einen festen Halt. Seine Glieder knicken in den engen Bildraum hinein, der Körper zwischen seinen Händen hängt reglos herab. Trotz seiner Größe und seines gewaltsamen Griffs wirkt er nicht wie ein Herrscher, der sich seiner Macht sicher ist. Die starren Augen lassen eher an ein Wesen denken, das sich nicht traut aufzuhören.

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GygyVerified Reviewer
16th March 2014 9:59am
Saturn Devouring one of His Sons: one of Goya's most terrible visions of inhuman violence and of the liberation of destructive instincts, which were the torment of the artist's last dark years. In this case, too, he had recourse to Rembrandt's summary, torn compositions and the brushstrokes sustain the artist in the drastic compression of the image and its impressive emergence from the timeless night. The technique expresses a savage fury of slaughter and self-destruction. Starting from a sunny climate, Goya endured a long interior journey which arrived at these revelations of the savage and ferocious depths of man, where conscience is overcome and reason is annulled.
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