Der Satyr und der Bauer, c.1623/26 Johann Liss (c.1597-c.1630/31)

Standort: National Gallery of Art Washington USA
Originalmaß: 133.3 x 167.4 cm

Erwerben Sie eine Reproduktion in Museumsqualität: Der Satyr und der Bauer von Johann Liss (c.1623/26), exklusiv in Öl auf Leinwand gemalt von europäischen Künstlern mit akademischer Ausbildung. Jedes Meisterwerk entsteht in sorgfältiger Handarbeit und fängt die außergewöhnliche Qualität und authentische Pinselführung des Originals ein.

Ölgemälde Reproduktion

2876.00 EUR
Bedingung : Ungerahmt
SKU:LIJ-23234
Bildmaß:

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Beschreibung

Vollständig handbemalt
Gemalt von europäischen Künstlern mit akademischer Ausbildung
Museumsqualität
+ 4 cm Spielraum zum Dehnen
Erstellungszeit: 8-9 Wochen
Kostenloser Versand!

Wir schaffen unsere Gemälde in Museumsqualität und unter Berücksichtigung höchster akademischer Standards. Die Gemälde-Reproduktion wird vollständig mit Ölfarben auf eine leere Leinwand gemalt. Wir fügen zusätzlich 4 cm leeren Abstand über die angebotene Gröβe hinzu, welche für strecken der Leinwand auf den Keilrahmen benutzt werden.

Die Schaffung Ihrer Johann Liss nimmt Zeit in Anspruch. Das Bild sollte nicht zu schnell gemalt werden, man sollte keinen Fristen hinterherjagen. Das Bild benötigt Zeit, um hohe Qualität und Detailtreue zu erreichen, sowie um vollständig versandbereit zu trocknen. Abhängig vom Aufwand, von der Detailgetreue und Bildgröße, brauchen wir 8-9 Wochen, um das Bild fertig zu stellen.
Wenn eine Änderung in Bezug auf die Frist notwendig sein sollte, oder sollte Ihre Bestellung in einer für uns äuβerst belebten Periode aufgegeben werden, werden wir Sie per E-Mail über die, von uns für Ihre Reproduktion gebrauchte Zeit, informiert.

Wir rahmen unsere Ölgemälde-Reproduktionen nicht ein. Die Ölgemälde sind ein kostenaufwendiges Produkt, und die Gefahr einer Beschädigung eines im Rahmen gespannten Gemäldes während des Transportes ist äuβerst hoch.
Außerdem gibt es postalische Beschränkungen bezüglich der Größe der Sendung.
Darüber hinaus kann der Versandpreis aufgrund der Abmessungen der gespannten Leinwand den Preis des Produkts selbst übersteigen.

Sie können Ihr Gemälde in Ihrem örtlichen Rahmengeschäft aufspannen und einrahmen.

Sobald das Gemälde Der Satyr und der Bauer fertig und trocken ist, wird es an Ihre Lieferadresse versendet.

Wir bieten kostenlosen Versand sowie kostenpflichtige Express-Transportdienste an.

Die Leinwand es eingerollt, in einem festen und sicheren Versandrohr. Sie können den Versandpreis mit dem Tool Geschätzte Steuern und Versandgebühren überprüfen.

Über 20 Jahre Erfahrung
Nur Museumsqualität

TOPofART Gemälden stellen wir nur mit Museumsqualität her. Unsere Künstler mit akademischer Ausbildung lassen keine Kompromisse in Bezug auf die Qualität und der Detailtreue des bestellten Gemäldes zu. Wir pflegen keine Zusammenarbeit und werden nie eine solche mit Ateliers mit niedriger Qualität aus dem Fernen Osten zulassen. Wir sind in Europa ansässig, und Qualität ist unsere leitende Priorität.

Ein Löffel Suppe lässt den ganzen Raum erstarren. In Johann Liss’ Satyr und Bauer, um 1623/26, tun die aufgeblasenen Backen des Bauern etwas lächerlich Kleines und zugleich moralisch Verhängnisvolles. In Äsops Fabel Der Mensch und der Satyr hat er zuvor seine kalten Finger mit dem Atem gewärmt; nun kühlt er mit demselben Atem die heiße Brühe. Für den Satyr, diesen Körper aus warmem Muskelton und beleidigtem Scharfsinn, ist das der endgültige Beweis: Menschen blasen heiß und kalt aus einem Mund.

Alles spielt sich in einem dunklen, niedrigen Innenraum ab, der nach Hitze, Suppendampf, Tierfell und feuchter Winterkleidung zu riechen scheint. Links fährt der Satyr von der Bank hoch, die eine Hand am Stab, die andere in einer Geste, die zugleich bittet und abwehrt. Sein Oberkörper leuchtet wie Bronze, doch das Gesicht versinkt unter dem Laubkranz im Schatten. Ihm gegenüber kauert der Bauer in seinem schweren weißen Kittel, den Löffel erhoben, die Wangen rund. Achten Sie auf den kleinen braunen Schatten auf seiner Schulter: Mit wenigen dicken Pinselzügen lässt Liss den groben Stoff knicken, lasten, herunterhängen.

Zwischen den beiden steht die Frau mit einem Kind, dessen zerknitterter weißer Ärmel das hellste Licht des Bildes auffängt. Dieses Kind ist köstlich beobachtet. Es erschrickt nicht vor dem Streit, sondern wirkt beinahe vergnügt, hellwach, als verstünde es als Einziges beide Parteien. Vielleicht wollte Liss die Moral weniger sauber haben als Äsop. Der Satyr mag recht haben, aber er wirkt auch komisch; der Bauer mag töricht sein, doch im Grunde isst er nur sein Abendessen.

Die Farbe trägt einen großen Teil der Stimmung. Umbra, dunkles Grün und erdige Brauntöne halten den Raum eng und körpernah, während Kreideweiß, ockerfarbenes Fleisch und das gedämpfte Blau der Schale die Finsternis punktieren. Johann Liss kannte die Venezianer offenbar gut: Tizians Wärme, Veroneses Sinn für satte Oberflächen. Doch das Licht ist schroffer, näher bei Caravaggio, es schlägt die Körper aus dem Dunkel heraus und lässt die Ecken geheimnisvoll verdichten.

Die Bewegung dagegen gehört ebenso dem Norden wie Italien. Die prallen Figuren und die komische Wucht des Augenblicks erinnern an Rubens und Jacob Jordaens, besonders dort, wo aus einer Lehre ein häuslicher Tumult wird. Liss, einer der unruhigen Erfinder barocker Dramatik, verwandelt die Fabel in einen Streit, den man fast hören kann: das Scharren der Bank, das Klirren des Löffels, den empörten Atem des Satyrs im verräucherten Raum.
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