
Emanuel Gottlieb Leutze Gemälde Reproduktionen 1 von 1
1816-1868
deutscher Romantik Maler
Nur wenige amerikanische Gemälde haben eine nationale Legende so nachhaltig geprägt wie Washington Crossing the Delaware. Hinter der heroischen Komposition stand Emanuel Gottlieb Leutze, ein deutschstämmiger amerikanischer Historienmaler, dessen Laufbahn zwischen der politischen Vorstellungswelt der Vereinigten Staaten und der ausgeprägten Atelierkultur des deutschen 19. Jahrhunderts verlief. Geboren am 24. Mai 1816 in Schwäbisch Gmünd im Königreich Württemberg, wurde er zu einem wichtigen Vertreter der Düsseldorfer Malerschule, bevor er am 18. Juli 1868 in Washington, D.C., starb.
Leutze war neun Jahre alt, als seine Familie 1825 in die Vereinigten Staaten auswanderte. Zunächst ließ sie sich in Fredericksburg, Virginia, später in Philadelphia nieder. Dort erhielt das Zeichnen unter ungewöhnlich ernsten Umständen Bedeutung für ihn. Während er am Krankenbett seines Vaters wachte, griff er zum Stift, um die langen Stunden zu überbrücken. Nach dem Tod des Vaters im Jahr 1831 musste der Vierzehnjährige zu seinem eigenen Unterhalt beitragen. Für jeweils fünf Dollar malte er Porträts - nicht nur als Studien menschlicher Erscheinung, sondern als notwendige Erwerbsarbeit.
1834 besuchte er den Unterricht des Philadelphiaer Porträtmalers John Rubens Smith. Bald entwickelte Leutze genügend Selbstvertrauen, um eine in Washington zu veröffentlichende Folge von Bildnissen bedeutender amerikanischer Staatsmänner vorzuschlagen. Das Vorhaben fand wenig Unterstützung. Dennoch verrät es viel über seine frühen Interessen: Politische Geschichte, öffentliche Persönlichkeit und die bildliche Formung nationaler Erinnerung beschäftigten ihn bereits stärker als das private Porträt allein.
Eine entscheidende Möglichkeit eröffnete sich 1840. Eines seiner Gemälde erregte Aufmerksamkeit und verschaffte ihm genügend Aufträge, um ein Studium in Deutschland zu finanzieren. Emanuel Gottlieb Leutze trat in die Kunstakademie Düsseldorf ein, blieb wegen seiner ablehnenden Haltung gegenüber akademischen Zwängen jedoch nur ein Jahr in der Klasse des Direktors Friedrich Wilhelm von Schadow. Nachhaltiger wirkte die Begegnung mit Karl Friedrich Lessing, dessen Historienmalerei zeigte, wie sich Erzählung, Landschaft und moralisches Drama zu einer geschlossenen Bildwirkung verbinden ließen.
1842 ging Leutze nach München, wo er sich mit den Werken Peter von Cornelius’ und Wilhelm von Kaulbachs auseinandersetzte. Dort vollendete er Columbus before the Queen und setzte damit einen Themenkreis fort, der seinen Ruf bereits begründet hatte. Columbus before the Council of Salamanca von 1841 wurde vom Düsseldorfer Kunstverein erworben. Das Gegenstück Columbus in Chains erhielt auf der Brüsseler Kunstausstellung eine Goldmedaille und gelangte später an den Art Union in New York. Jahrzehnte danach diente das Motiv als Vorlage für die Zwei-Dollar-Marke der amerikanischen Columbian Issue von 1893.
Reisen erweiterten seine künstlerische Anschauung. In Venedig und Rom studierte er Werke Tizians und Michelangelos und begegnete damit zwei unterschiedlichen Vorstellungen monumentaler Kunst - venezianischer Farbwirkung und römischer, plastisch bestimmter Form. Nach seiner Italienreise kehrte er 1845 nach Düsseldorf zurück, heiratete Juliane Lottner und blieb dort weitere vierzehn Jahre ansässig. Seine Historienbilder folgten der sorgfältig inszenierten Erzählweise der Düsseldorfer Schule, in der klare Zeichnung, kalkulierte Gestik und unmittelbar lesbare Affekte die Bedeutung des Bildes vermittelten.
Doch Leutzes Düsseldorfer Jahre waren nicht allein wegen seiner eigenen Malerei wichtig. Amerikanische Künstler, die in die Stadt kamen, fanden in ihm einen bemerkenswert hilfsbereiten Vermittler. Er beschaffte Wohnungen und Ateliers, stellte Kontakte her und unterstützte manche Besucher auch seelisch oder finanziell. Vielleicht hatte ihn die eigene Erfahrung des Auswanderers für die Einsamkeit sensibilisiert, die Künstler in einer fremden Umgebung empfinden konnten. Viele Jahre stand er dem Düsseldorfer Künstlerverein als Präsident vor. 1848 gehörte er zu den frühen Förderern des Künstlervereins Malkasten, und 1857 initiierte er jene Zusammenkunft, aus der die Allgemeine deutsche Kunstgenossenschaft hervorging.
Mit den europäischen Revolutionen von 1848 trat die Politik besonders deutlich in seine Kunst ein. Leutze sympathisierte mit den liberalen Reformbewegungen und plante ein Gemälde, das den amerikanischen Unabhängigkeitskampf als ermutigendes Beispiel für Europa vor Augen führen sollte. Amerikanische Reisende und Kunststudenten standen Modell und halfen im Atelier. Die erste Fassung von Washington Crossing the Delaware war 1850 vollendet, wurde kurz darauf bei einem Brand beschädigt, restauriert und von der Kunsthalle Bremen erworben. Am 5. September 1942 ging sie bei einem alliierten Bombenangriff verloren.
Eine zweite, größere Fassung hatte der Pariser Kunsthändler Adolphe Goupil bereits 1850 für seine New Yorker Niederlassung bestellt. Im Oktober 1851 wurde sie am Broadway ausgestellt; heute befindet sie sich im Metropolitan Museum of Art. Das Bild verwandelte eine Episode des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges in eine öffentliche Chiffre gemeinsamer Entschlossenheit. Seine bewusst eingesetzte Theatralik gehört wesentlich zu seiner Wirkung. Leutze behandelte Geschichte nicht als distanzierte Rekonstruktion. Er inszenierte sie als moralisches Schauspiel, in dem die Vergangenheit unmittelbar auf die Gegenwart einwirken sollte.
Weitere amerikanische Themen schlossen sich an. 1854 beauftragte ihn der New Yorker Bankier David Leavitt mit Washington Rallying the Troops at Monmouth. Zu diesem Zeitpunkt hatte Leutze auf beiden Seiten des Atlantiks erhebliches Ansehen gewonnen. 1859 kehrte er endgültig in die Vereinigten Staaten zurück und eröffnete ein Atelier in New York City. Fortan teilte er seine Zeit zwischen New York und Washington, D.C., und suchte damit die Nähe zu politischen Institutionen und öffentlichen Persönlichkeiten, die ihm neue Bildthemen boten.
Noch im selben Jahr porträtierte er den Obersten Bundesrichter Roger Brooke Taney, zwei Jahre nach der berüchtigten Entscheidung im Fall Dred Scott. Das heute in der Harvard Law School befindliche Bild zeigt Taney in schwarzer Kleidung auf einem verschatteten roten Sessel. Seine Hände wirken schwer und ermattet. Richter Antonin Scalia erkannte später im Gesicht und in den tief liegenden Augen einen Ausdruck von Trauer und Ernüchterung. Ob Leutze damit ein moralisches Urteil beabsichtigte, lässt sich nicht belegen. Gleichwohl unterscheidet sich das Porträt deutlich von der entschlossenen Erhabenheit seiner Revolutionsbilder. Öffentliche Macht erscheint hier belastet, vereinzelt und innerlich geschwächt.
Auch seinen Malerkollegen William Morris Hunt hielt Leutze im Porträt fest. Das Bild gehörte Hunts Bruder Leavitt Hunt und wurde 1878 in der William Morris Hunt gewidmeten Ausstellung im Museum of Fine Arts in Boston gezeigt. Schon als Jugendlicher hatte sich Leutze mit Porträts seinen Lebensunterhalt verdient. Auch im reifen Werk behielt diese Gattung ihren Stellenwert und verlangte von ihm eine psychologische Konzentration, die sich grundlegend von der ausgreifenden Rhetorik seiner Historienbilder unterschied.
1860 erhielt er vom Kongress der Vereinigten Staaten den Auftrag, ein Treppenhaus im Kapitol auszugestalten. Das monumentale Wandbild Westward the Course of Empire Takes Its Way, gewöhnlich Westward Ho! genannt, überführte seine Geschichtsvorstellung in einen architektonischen und ausdrücklich nationalen Zusammenhang. Das große Format entsprach einem Künstler, der es gewohnt war, Figurenmengen, Symbole und gerichtete Bewegungen zu organisieren. Zugleich wurde sein Werk damit Teil der umstrittenen Mythologie amerikanischer Expansion, deren triumphale Voraussetzungen heute wesentlich kritischer betrachtet werden.
In seinen letzten Jahren wurde Leutze Mitglied der National Academy of Design. Außerdem gehörte er dem Union League Club of New York an, der mehrere seiner Gemälde besaß. Im Alter von zweiundfünfzig Jahren starb er in Washington, D.C., an einem Hitzschlag und wurde auf dem Glenwood Cemetery beigesetzt. Bei seinem Tod befand sich The Emancipation of the Slaves noch in Vorbereitung - ein bewegender Hinweis darauf, dass ihn die amerikanische Geschichte mit ihrem fortdauernden Konflikt zwischen Freiheit und Unrecht bis zuletzt beschäftigte.
Emanuel Gottlieb Leutze wird vor allem mit einem einzigen monumentalen Bild verbunden, doch seine Laufbahn war vielschichtiger, als dieser Ruhm vermuten lässt. Er war ein Auswanderer, der nach Europa zurückkehrte, ein amerikanischer Nationalmaler innerhalb einer deutschen Schule und ein Verfechter liberaler Ideale, der zugleich die belasteten Gesichter politischer Macht zu erfassen vermochte. Washington Crossing the Delaware wirkt bis heute, weil es Geschichte als bewusste, gemeinsame und emotional gegenwärtige Handlung zeigt. Seine Gewissheit mag inzwischen Fragen provozieren, doch seiner visuellen Autorität kann man sich kaum entziehen.
Leutze war neun Jahre alt, als seine Familie 1825 in die Vereinigten Staaten auswanderte. Zunächst ließ sie sich in Fredericksburg, Virginia, später in Philadelphia nieder. Dort erhielt das Zeichnen unter ungewöhnlich ernsten Umständen Bedeutung für ihn. Während er am Krankenbett seines Vaters wachte, griff er zum Stift, um die langen Stunden zu überbrücken. Nach dem Tod des Vaters im Jahr 1831 musste der Vierzehnjährige zu seinem eigenen Unterhalt beitragen. Für jeweils fünf Dollar malte er Porträts - nicht nur als Studien menschlicher Erscheinung, sondern als notwendige Erwerbsarbeit.
1834 besuchte er den Unterricht des Philadelphiaer Porträtmalers John Rubens Smith. Bald entwickelte Leutze genügend Selbstvertrauen, um eine in Washington zu veröffentlichende Folge von Bildnissen bedeutender amerikanischer Staatsmänner vorzuschlagen. Das Vorhaben fand wenig Unterstützung. Dennoch verrät es viel über seine frühen Interessen: Politische Geschichte, öffentliche Persönlichkeit und die bildliche Formung nationaler Erinnerung beschäftigten ihn bereits stärker als das private Porträt allein.
Eine entscheidende Möglichkeit eröffnete sich 1840. Eines seiner Gemälde erregte Aufmerksamkeit und verschaffte ihm genügend Aufträge, um ein Studium in Deutschland zu finanzieren. Emanuel Gottlieb Leutze trat in die Kunstakademie Düsseldorf ein, blieb wegen seiner ablehnenden Haltung gegenüber akademischen Zwängen jedoch nur ein Jahr in der Klasse des Direktors Friedrich Wilhelm von Schadow. Nachhaltiger wirkte die Begegnung mit Karl Friedrich Lessing, dessen Historienmalerei zeigte, wie sich Erzählung, Landschaft und moralisches Drama zu einer geschlossenen Bildwirkung verbinden ließen.
1842 ging Leutze nach München, wo er sich mit den Werken Peter von Cornelius’ und Wilhelm von Kaulbachs auseinandersetzte. Dort vollendete er Columbus before the Queen und setzte damit einen Themenkreis fort, der seinen Ruf bereits begründet hatte. Columbus before the Council of Salamanca von 1841 wurde vom Düsseldorfer Kunstverein erworben. Das Gegenstück Columbus in Chains erhielt auf der Brüsseler Kunstausstellung eine Goldmedaille und gelangte später an den Art Union in New York. Jahrzehnte danach diente das Motiv als Vorlage für die Zwei-Dollar-Marke der amerikanischen Columbian Issue von 1893.
Reisen erweiterten seine künstlerische Anschauung. In Venedig und Rom studierte er Werke Tizians und Michelangelos und begegnete damit zwei unterschiedlichen Vorstellungen monumentaler Kunst - venezianischer Farbwirkung und römischer, plastisch bestimmter Form. Nach seiner Italienreise kehrte er 1845 nach Düsseldorf zurück, heiratete Juliane Lottner und blieb dort weitere vierzehn Jahre ansässig. Seine Historienbilder folgten der sorgfältig inszenierten Erzählweise der Düsseldorfer Schule, in der klare Zeichnung, kalkulierte Gestik und unmittelbar lesbare Affekte die Bedeutung des Bildes vermittelten.
Doch Leutzes Düsseldorfer Jahre waren nicht allein wegen seiner eigenen Malerei wichtig. Amerikanische Künstler, die in die Stadt kamen, fanden in ihm einen bemerkenswert hilfsbereiten Vermittler. Er beschaffte Wohnungen und Ateliers, stellte Kontakte her und unterstützte manche Besucher auch seelisch oder finanziell. Vielleicht hatte ihn die eigene Erfahrung des Auswanderers für die Einsamkeit sensibilisiert, die Künstler in einer fremden Umgebung empfinden konnten. Viele Jahre stand er dem Düsseldorfer Künstlerverein als Präsident vor. 1848 gehörte er zu den frühen Förderern des Künstlervereins Malkasten, und 1857 initiierte er jene Zusammenkunft, aus der die Allgemeine deutsche Kunstgenossenschaft hervorging.
Mit den europäischen Revolutionen von 1848 trat die Politik besonders deutlich in seine Kunst ein. Leutze sympathisierte mit den liberalen Reformbewegungen und plante ein Gemälde, das den amerikanischen Unabhängigkeitskampf als ermutigendes Beispiel für Europa vor Augen führen sollte. Amerikanische Reisende und Kunststudenten standen Modell und halfen im Atelier. Die erste Fassung von Washington Crossing the Delaware war 1850 vollendet, wurde kurz darauf bei einem Brand beschädigt, restauriert und von der Kunsthalle Bremen erworben. Am 5. September 1942 ging sie bei einem alliierten Bombenangriff verloren.
Eine zweite, größere Fassung hatte der Pariser Kunsthändler Adolphe Goupil bereits 1850 für seine New Yorker Niederlassung bestellt. Im Oktober 1851 wurde sie am Broadway ausgestellt; heute befindet sie sich im Metropolitan Museum of Art. Das Bild verwandelte eine Episode des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges in eine öffentliche Chiffre gemeinsamer Entschlossenheit. Seine bewusst eingesetzte Theatralik gehört wesentlich zu seiner Wirkung. Leutze behandelte Geschichte nicht als distanzierte Rekonstruktion. Er inszenierte sie als moralisches Schauspiel, in dem die Vergangenheit unmittelbar auf die Gegenwart einwirken sollte.
Weitere amerikanische Themen schlossen sich an. 1854 beauftragte ihn der New Yorker Bankier David Leavitt mit Washington Rallying the Troops at Monmouth. Zu diesem Zeitpunkt hatte Leutze auf beiden Seiten des Atlantiks erhebliches Ansehen gewonnen. 1859 kehrte er endgültig in die Vereinigten Staaten zurück und eröffnete ein Atelier in New York City. Fortan teilte er seine Zeit zwischen New York und Washington, D.C., und suchte damit die Nähe zu politischen Institutionen und öffentlichen Persönlichkeiten, die ihm neue Bildthemen boten.
Noch im selben Jahr porträtierte er den Obersten Bundesrichter Roger Brooke Taney, zwei Jahre nach der berüchtigten Entscheidung im Fall Dred Scott. Das heute in der Harvard Law School befindliche Bild zeigt Taney in schwarzer Kleidung auf einem verschatteten roten Sessel. Seine Hände wirken schwer und ermattet. Richter Antonin Scalia erkannte später im Gesicht und in den tief liegenden Augen einen Ausdruck von Trauer und Ernüchterung. Ob Leutze damit ein moralisches Urteil beabsichtigte, lässt sich nicht belegen. Gleichwohl unterscheidet sich das Porträt deutlich von der entschlossenen Erhabenheit seiner Revolutionsbilder. Öffentliche Macht erscheint hier belastet, vereinzelt und innerlich geschwächt.
Auch seinen Malerkollegen William Morris Hunt hielt Leutze im Porträt fest. Das Bild gehörte Hunts Bruder Leavitt Hunt und wurde 1878 in der William Morris Hunt gewidmeten Ausstellung im Museum of Fine Arts in Boston gezeigt. Schon als Jugendlicher hatte sich Leutze mit Porträts seinen Lebensunterhalt verdient. Auch im reifen Werk behielt diese Gattung ihren Stellenwert und verlangte von ihm eine psychologische Konzentration, die sich grundlegend von der ausgreifenden Rhetorik seiner Historienbilder unterschied.
1860 erhielt er vom Kongress der Vereinigten Staaten den Auftrag, ein Treppenhaus im Kapitol auszugestalten. Das monumentale Wandbild Westward the Course of Empire Takes Its Way, gewöhnlich Westward Ho! genannt, überführte seine Geschichtsvorstellung in einen architektonischen und ausdrücklich nationalen Zusammenhang. Das große Format entsprach einem Künstler, der es gewohnt war, Figurenmengen, Symbole und gerichtete Bewegungen zu organisieren. Zugleich wurde sein Werk damit Teil der umstrittenen Mythologie amerikanischer Expansion, deren triumphale Voraussetzungen heute wesentlich kritischer betrachtet werden.
In seinen letzten Jahren wurde Leutze Mitglied der National Academy of Design. Außerdem gehörte er dem Union League Club of New York an, der mehrere seiner Gemälde besaß. Im Alter von zweiundfünfzig Jahren starb er in Washington, D.C., an einem Hitzschlag und wurde auf dem Glenwood Cemetery beigesetzt. Bei seinem Tod befand sich The Emancipation of the Slaves noch in Vorbereitung - ein bewegender Hinweis darauf, dass ihn die amerikanische Geschichte mit ihrem fortdauernden Konflikt zwischen Freiheit und Unrecht bis zuletzt beschäftigte.
Emanuel Gottlieb Leutze wird vor allem mit einem einzigen monumentalen Bild verbunden, doch seine Laufbahn war vielschichtiger, als dieser Ruhm vermuten lässt. Er war ein Auswanderer, der nach Europa zurückkehrte, ein amerikanischer Nationalmaler innerhalb einer deutschen Schule und ein Verfechter liberaler Ideale, der zugleich die belasteten Gesichter politischer Macht zu erfassen vermochte. Washington Crossing the Delaware wirkt bis heute, weil es Geschichte als bewusste, gemeinsame und emotional gegenwärtige Handlung zeigt. Seine Gewissheit mag inzwischen Fragen provozieren, doch seiner visuellen Autorität kann man sich kaum entziehen.
15 Leutze Gemälden

Washington überquert den Delaware 1851
Ölgemälde
€8502
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Leinwand-Kunstdruck
€55.33
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SKU: EGL-4663
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 378.5 x 647.7 cm
Metropolitan Museum of Art, New York, USA
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 378.5 x 647.7 cm
Metropolitan Museum of Art, New York, USA

Mrs. Schuyler beim Verbrennen ihrer Weizenfelder ... 1852
Ölgemälde
€6653
€6653
Leinwand-Kunstdruck
€67.08
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SKU: EGL-4664
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 81.3 x 101.6 cm
Los Angeles County Museum of Art, California, USA
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 81.3 x 101.6 cm
Los Angeles County Museum of Art, California, USA

Porträt von William Morris Hunt c.1845
Ölgemälde
€1382
€1382
SKU: EGL-4665
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: unbekannte
Boston Museum of Fine Arts, Massachusetts, USA
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: unbekannte
Boston Museum of Fine Arts, Massachusetts, USA

Worthington Whittredge in seinem Tenth Street Studio 1865
Ölgemälde
€549
€549
Leinwand-Kunstdruck
€55.33
€55.33
SKU: EGL-4666
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 37.5 x 29.5 cm
Reynolda House Museum of American Art, North Carolina, USA
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 37.5 x 29.5 cm
Reynolda House Museum of American Art, North Carolina, USA

Die Vorladung 1856
Ölgemälde
€3829
€3829
Leinwand-Kunstdruck
€58.39
€58.39
SKU: EGL-22977
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 79.3 x 114.9 cm
Fogg Art Museum at Harvard University, Massachusetts, USA
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 79.3 x 114.9 cm
Fogg Art Museum at Harvard University, Massachusetts, USA

Worthington Whittredge 1856
Ölgemälde
€1876
€1876
Leinwand-Kunstdruck
€58.24
€58.24
SKU: EGL-22978
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 129.2 x 102.9 cm
Metropolitan Museum of Art, New York, USA
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 129.2 x 102.9 cm
Metropolitan Museum of Art, New York, USA

Die Werbung um Anne Boleyn 1846
Ölgemälde
€9839
€9839
Leinwand-Kunstdruck
€59.76
€59.76
SKU: EGL-22979
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 72.4 x 101.8 cm
Smithsonian American Art Museum, Washington, USA
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 72.4 x 101.8 cm
Smithsonian American Art Museum, Washington, USA

Thomas Stokes Page 1836
Ölgemälde
€1724
€1724
Leinwand-Kunstdruck
€70.13
€70.13
SKU: EGL-22980
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 76.2 x 64.1 cm
Philadelphia Museum of Art, Pennsylvania, USA
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 76.2 x 64.1 cm
Philadelphia Museum of Art, Pennsylvania, USA

Die Bernsteinkette 1847
Ölgemälde
€1828
€1828
Leinwand-Kunstdruck
€70.28
€70.28
SKU: EGL-22981
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 91 x 77 cm
öffentliche Sammlung
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 91 x 77 cm
öffentliche Sammlung

William Henry Seward und Eduard de Stoeckl aus ... 1867
Ölgemälde
€8408
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Leinwand-Kunstdruck
€56.11
€56.11
SKU: EGL-22982
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: unbekannte
öffentliche Sammlung
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: unbekannte
öffentliche Sammlung

Engel auf dem Schlachtfeld 1864
Ölgemälde
€1717
€1717
Leinwand-Kunstdruck
€63.12
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SKU: EGL-22983
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 79.1 x 60 cm
Chrysler Museum of Art, Norfolk, USA
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 79.1 x 60 cm
Chrysler Museum of Art, Norfolk, USA

Maria Stuart nach ihrer Rückkehr aus Frankreich ... 1866
Ölgemälde
€8867
€8867
Leinwand-Kunstdruck
€61.59
€61.59
SKU: EGL-22984
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 102 x 131.5 cm
öffentliche Sammlung
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 102 x 131.5 cm
öffentliche Sammlung

Tasso und Leonore 1859
Ölgemälde
€3748
€3748
Leinwand-Kunstdruck
€66.32
€66.32
SKU: EGL-22985
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 82 x 65 cm
Privatsammlung
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 82 x 65 cm
Privatsammlung

Die Eroberung des Teocalli-Tempels durch Cortés ... 1849
Ölgemälde
€14902
€14902
Leinwand-Kunstdruck
€71.20
€71.20
SKU: EGL-22986
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 215.3 x 250.8 cm
Wadsworth Atheneum, Hartford, USA
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 215.3 x 250.8 cm
Wadsworth Atheneum, Hartford, USA

Der letzte Mohikaner 1850
Ölgemälde
€1799
€1799
Leinwand-Kunstdruck
€60.07
€60.07
SKU: EGL-22987
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 98 x 65 cm
Privatsammlung
Emanuel Gottlieb Leutze
Originalmaß: 98 x 65 cm
Privatsammlung