Bildnis des Grafen Fortunato Martinengo, c.1542 Moretto da Brescia (1498-1554)

Standort: National Gallery, London, Vereinigtes Königreich
Originalmaß: 114 x 94.4 cm

Erwerben Sie eine Reproduktion in Museumsqualität: Bildnis des Grafen Fortunato Martinengo von Moretto da Brescia (c.1542), exklusiv in Öl auf Leinwand gemalt von europäischen Künstlern mit akademischer Ausbildung. Jedes Meisterwerk entsteht in sorgfältiger Handarbeit und fängt die außergewöhnliche Qualität und authentische Pinselführung des Originals ein.

Ölgemälde Reproduktion

€4889.00 EUR
Bedingung : Ungerahmt
SKU:BMD-3149
Bildmaß:

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Beschreibung

Vollständig handbemalt
Gemalt von europäischen Künstlern mit akademischer Ausbildung
Museumsqualität
+ 4 cm Rand zum Aufspannen
Erstellungszeit: 8-9 Wochen
Kostenloser Versand!

Wir schaffen unsere Gemälde in Museumsqualität und unter Berücksichtigung höchster akademischer Standards. Die Gemälde-Reproduktion wird vollständig mit Ölfarben auf eine leere Leinwand gemalt. Wir fügen zusätzlich 4 cm leeren Abstand über die angebotene Gröβe hinzu, welche für strecken der Leinwand auf den Keilrahmen benutzt werden.

Die Schaffung Ihrer Moretto da Brescia nimmt Zeit in Anspruch. Das Bild sollte nicht zu schnell gemalt werden, man sollte keinen Fristen hinterherjagen. Das Bild benötigt Zeit, um hohe Qualität und Detailtreue zu erreichen, sowie um vollständig versandbereit zu trocknen. Abhängig vom Aufwand, von der Detailgetreue und Bildgröße, brauchen wir 8-9 Wochen, um das Bild fertig zu stellen.
Wenn eine Änderung in Bezug auf die Frist notwendig sein sollte, oder sollte Ihre Bestellung in einer für uns äuβerst belebten Periode aufgegeben werden, werden wir Sie per E-Mail über die, von uns für Ihre Reproduktion gebrauchte Zeit, informiert.

Wir rahmen unsere Ölgemälde-Reproduktionen nicht ein. Die Ölgemälde sind ein kostenaufwendiges Produkt, und die Gefahr einer Beschädigung eines im Rahmen gespannten Gemäldes während des Transportes ist äuβerst hoch.
Außerdem gibt es postalische Beschränkungen bezüglich der Größe der Sendung.
Darüber hinaus kann der Versandpreis aufgrund der Abmessungen der gespannten Leinwand den Preis des Produkts selbst übersteigen.

Sie können Ihr Gemälde in Ihrem örtlichen Rahmengeschäft aufspannen und einrahmen.

Sobald das Gemälde Bildnis des Grafen Fortunato Martinengo fertig und trocken ist, wird es an Ihre Lieferadresse versendet.

Wir bieten kostenlosen Versand sowie kostenpflichtige Express-Transportdienste an.

Die Leinwand es eingerollt, in einem festen und sicheren Versandrohr. Sie können den Versandpreis mit dem Tool Geschätzte Steuern und Versandgebühren überprüfen.

Über 20 Jahre Erfahrung
Nur Museumsqualität

TOPofART Gemälden stellen wir nur mit Museumsqualität her. Unsere Künstler mit akademischer Ausbildung lassen keine Kompromisse in Bezug auf die Qualität und der Detailtreue des bestellten Gemäldes zu. Wir pflegen keine Zusammenarbeit und werden nie eine solche mit Ateliers mit niedriger Qualität aus dem Fernen Osten zulassen. Wir sind in Europa ansässig, und Qualität ist unsere leitende Priorität.

Die Wange liegt schwer in der Hand, der Ellbogen sinkt in rosafarbene Kissen. Dazu passen die kostbaren Kleider auf eigentümliche Weise nicht recht: Grün schimmern die gefältelten Ärmel, goldene Stickerei überzieht das dunkle Gewand, und ein heller, gefleckter Pelz fällt in breiten Bahnen von den Schultern. Eine weiße Feder biegt sich neben dem Gesicht vom schwarzen Barett herab. Moretto da Brescia malt im Bildnis des Grafen Fortunato Martinengo um 1542 einen Mann, dessen Gedanken offenbar anderswo sind als bei seiner prächtigen Erscheinung.

Fortunato gehörte dem Adel von Brescia an und gründete dort die Accademia dei Dubbiosi, eine gelehrte Gemeinschaft für den Austausch über religiöse und geistige Fragen. Sein Blick ist uns zugewandt, scheint aber keinen festen Halt zu finden. Möglicherweise bestellten er oder seine Brüder das Porträt vor seiner Pilgerreise ins Heilige Land, die er 1541 antrat. Die Aussicht auf diese Reise könnte seine Versunkenheit erklären. Gewiss ist das nicht; das Bild lässt offen, was ihn beschäftigt.

Auf der grünen Tischdecke liegen graue Handschuhe, die Finger zum Rand gerichtet. Daneben verteilen sich antike Münzen, ein kleines rundes Behältnis und eine Öllampe in Gestalt eines Fußes mit Sandale. Solche Dinge sprechen nicht nur von Besitz, sondern auch von der Beschäftigung mit der Antike. Die Lampe dürfte allerdings aus der Renaissance stammen und sollte vielleicht älter wirken, als sie war. Gegenüber den großen Pelzflächen erscheinen diese Gegenstände fast beiläufig. Gerade ihre geringe Größe verlangt ein langsameres Hinsehen.

Der aufgestützte Kopf erinnert an überlieferte Darstellungen der Melancholie, etwa an Dürers Kupferstich Melencolia I. Auch die griechische Inschrift am Barett gehört in diesen Zusammenhang: Sie drückt ein starkes Sehnen aus, nennt aber kein Ziel. Gilt es dem Wissen, einem geliebten Menschen, weltlichen Gütern oder Jerusalem? Keine dieser Deutungen lässt sich festlegen. Sichtbar bleibt die Spannung zwischen dem reichen Besitz ringsum und einem Gesicht, das davon kaum Notiz zu nehmen scheint.

Nach hinten gibt es wenig Ausweichraum. Der rot-goldene Vorhang füllt fast den ganzen Hintergrund; rechts begrenzt grauer Marmor die Szene. Moretto rückt Stoffe, Fell und Körper dicht an uns heran. Kleine goldene Akzente beleben das dunkle Gewand, während die Kissen unter dem Ellbogen weich nachgeben. Auf der anderen Bildseite liegt die freie Hand über der roten Stuhllehne. Ihre locker gekrümmten Finger halten nichts fest.
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