Gelber Christus, 1889 Paul Gauguin (1848-1903)

Standort: Albright-Knox Art Gallery Buffalo USA
Originalmaß: 92 x 73 cm

Erwerben Sie eine Reproduktion in Museumsqualität: Gelber Christus von Gauguin (1889), exklusiv in Öl auf Leinwand gemalt von europäischen Künstlern mit akademischer Ausbildung. Jedes Meisterwerk entsteht in sorgfältiger Handarbeit und fängt die außergewöhnliche Qualität und authentische Pinselführung des Originals ein.

Ölgemälde Reproduktion

1322.00 EUR
Bedingung : Ungerahmt
SKU:GAP-12989
Bildmaß:

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Beschreibung

Vollständig handbemalt
Gemalt von europäischen Künstlern mit akademischer Ausbildung
Museumsqualität
+ 4 cm Spielraum zum Dehnen
Erstellungszeit: 8-9 Wochen
Kostenloser Versand!

Wir schaffen unsere Gemälde in Museumsqualität und unter Berücksichtigung höchster akademischer Standards. Die Gemälde-Reproduktion wird vollständig mit Ölfarben auf eine leere Leinwand gemalt. Wir fügen zusätzlich 4 cm leeren Abstand über die angebotene Gröβe hinzu, welche für strecken der Leinwand auf den Keilrahmen benutzt werden.

Die Schaffung Ihrer Paul Gauguin nimmt Zeit in Anspruch. Das Bild sollte nicht zu schnell gemalt werden, man sollte keinen Fristen hinterherjagen. Das Bild benötigt Zeit, um hohe Qualität und Detailtreue zu erreichen, sowie um vollständig versandbereit zu trocknen. Abhängig vom Aufwand, von der Detailgetreue und Bildgröße, brauchen wir 8-9 Wochen, um das Bild fertig zu stellen.
Wenn eine Änderung in Bezug auf die Frist notwendig sein sollte, oder sollte Ihre Bestellung in einer für uns äuβerst belebten Periode aufgegeben werden, werden wir Sie per E-Mail über die, von uns für Ihre Reproduktion gebrauchte Zeit, informiert.

Wir rahmen unsere Ölgemälde-Reproduktionen nicht ein. Die Ölgemälde sind ein kostenaufwendiges Produkt, und die Gefahr einer Beschädigung eines im Rahmen gespannten Gemäldes während des Transportes ist äuβerst hoch.
Außerdem gibt es postalische Beschränkungen bezüglich der Größe der Sendung.
Darüber hinaus kann der Versandpreis aufgrund der Abmessungen der gespannten Leinwand den Preis des Produkts selbst übersteigen.

Sie können Ihr Gemälde in Ihrem örtlichen Rahmengeschäft aufspannen und einrahmen.

Sobald das Gemälde Gelber Christus fertig und trocken ist, wird es an Ihre Lieferadresse versendet.

Wir bieten kostenlosen Versand sowie kostenpflichtige Express-Transportdienste an.

Die Leinwand es eingerollt, in einem festen und sicheren Versandrohr. Sie können den Versandpreis mit dem Tool Geschätzte Steuern und Versandgebühren überprüfen.

Über 20 Jahre Erfahrung
Nur Museumsqualität

TOPofART Gemälden stellen wir nur mit Museumsqualität her. Unsere Künstler mit akademischer Ausbildung lassen keine Kompromisse in Bezug auf die Qualität und der Detailtreue des bestellten Gemäldes zu. Wir pflegen keine Zusammenarbeit und werden nie eine solche mit Ateliers mit niedriger Qualität aus dem Fernen Osten zulassen. Wir sind in Europa ansässig, und Qualität ist unsere leitende Priorität.

Christi Arme reichen beinahe zu weit in diesen Landhimmel hinein, als stünde das Kreuz nicht auf Golgatha, sondern mitten in einem bretonischen Feld zur Erntezeit. Darin liegt der erste kleine Schock von Gauguins Bild: Das heilige Leiden ist in eine Landschaft aus roten Bäumen, ockerfarbenen Hängen, blauen Schatten und knienden Frauen mit weißen Hauben versetzt. Im Bild der Albright-Knox Art Gallery in Buffalo wirkt dieser gelbe Christus noch immer wie eine Erscheinung, gesehen bei ganz gewöhnlichem Wetter.

Um den Fuß des Kreuzes herum steigern die Frauen ihren Schmerz nicht zur Geste. Ihre Körper wirken geschlossen, fast blockhaft, in die Tracht der Bretagne gehüllt, und sie knien mit der gesammelten Ruhe von Menschen, die am Ende des Tages den Angelus beten. Besonders fest steht die Figur in Blau und Rostbraun im Bild; ihre gefaltete Schürze bildet ein tiefes, erdiges Dreieck. Dahinter staffelt sich das Land nicht in überzeugende Tiefe, sondern in Farbzonen: ein gelber Hügel, ein grünes Stück Feld, eine Reihe orangefarbener Bäume, ein kleiner Weg, auf dem winzige Gestalten gebückt gehen oder arbeiten. Raum weicht kaum zurück. Er drängt nach vorn.

Gauguin nahm als Vorbild ein bemaltes Holzkruzifix aus dem 17. Jahrhundert in der Kapelle von Trémalo bei Pont-Aven, doch er betreibt keine fromme Altertumskunde. Er färbt den Körper wächsern, beinahe überreif gelb, und fasst ihn mit dunklen Linien ein. Ocker sitzt auf dem Rumpf; schmale grünliche Striche laufen über Rippen und Beine, ein genaues, leicht beunruhigendes Detail, das den Leib zugleich geschnitzt und lebendig erscheinen lässt. Schau auf die Füße: Sie laufen etwas unbeholfen aus, fast wie in der Volkskunst, und doch liegt in der kleinen Kreuzung der Knöchel eine echte Zärtlichkeit.

Entstanden, nachdem Gauguin sich von Paris und vom Impressionismus entfernt hatte, gehört diese bretonische Vision zum Symbolismus und zu jener flächigen, konturierten Malweise, die man auch mit Émile Bernard verbindet. Wo Monet die Welt im wechselnden Licht auflöste, verdichtet Gauguin sie zu Zeichen. Licht hat hier kaum eine natürliche Quelle. Die Farbe übernimmt die seelische Arbeit: herbstliches Orange, verletztes Blau, scharfes Gelb, stumpfes Umbra. Die Luft wirkt trocken und still; man meint fast, nach der Feldarbeit das Kratzen der Blätter zu hören.

Ernte ist hier keine hübsche Staffage. Gauguin verstand, oder wollte verstehen, dass im bretonischen Glaubensleben Korn, Körper und Seele in einem Kreislauf von Tod und Wiederkehr zusammenhängen. Auf der Suche nach einer weniger geglätteten Wahrheit fand er in Pont-Aven ein Schauspiel aus Andacht und ländlichem Mythos. Dies ist nicht einfach eine Kreuzigung unter Bauern. Man könnte sich vorstellen, dass die Landschaft selbst das Gebet spricht. Und vielleicht ist das Unerwartetste die Ruhe des Ganzen: kein Trost im einfachen Sinn, eher ein Ausharren, gelb wie reifes Getreide und so fremd wie der Glaube selbst.
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