Judith im Zelt des Holofernes, 1620s Johann Liss (c.1597-c.1630/31)

Standort: National Gallery London UK
Originalmaß: 128.5 x 99 cm

Erwerben Sie eine Reproduktion in Museumsqualität: Judith im Zelt des Holofernes von Johann Liss (1620s), exklusiv in Öl auf Leinwand gemalt von europäischen Künstlern mit akademischer Ausbildung. Jedes Meisterwerk entsteht in sorgfältiger Handarbeit und fängt die außergewöhnliche Qualität und authentische Pinselführung des Originals ein.

Ölgemälde Reproduktion

2865.00 EUR
Bedingung : Ungerahmt
SKU:LIJ-23232
Bildmaß:

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Beschreibung

Vollständig handbemalt
Gemalt von europäischen Künstlern mit akademischer Ausbildung
Museumsqualität
+ 4 cm Spielraum zum Dehnen
Erstellungszeit: 8-9 Wochen
Kostenloser Versand!

Wir schaffen unsere Gemälde in Museumsqualität und unter Berücksichtigung höchster akademischer Standards. Die Gemälde-Reproduktion wird vollständig mit Ölfarben auf eine leere Leinwand gemalt. Wir fügen zusätzlich 4 cm leeren Abstand über die angebotene Gröβe hinzu, welche für strecken der Leinwand auf den Keilrahmen benutzt werden.

Die Schaffung Ihrer Johann Liss nimmt Zeit in Anspruch. Das Bild sollte nicht zu schnell gemalt werden, man sollte keinen Fristen hinterherjagen. Das Bild benötigt Zeit, um hohe Qualität und Detailtreue zu erreichen, sowie um vollständig versandbereit zu trocknen. Abhängig vom Aufwand, von der Detailgetreue und Bildgröße, brauchen wir 8-9 Wochen, um das Bild fertig zu stellen.
Wenn eine Änderung in Bezug auf die Frist notwendig sein sollte, oder sollte Ihre Bestellung in einer für uns äuβerst belebten Periode aufgegeben werden, werden wir Sie per E-Mail über die, von uns für Ihre Reproduktion gebrauchte Zeit, informiert.

Wir rahmen unsere Ölgemälde-Reproduktionen nicht ein. Die Ölgemälde sind ein kostenaufwendiges Produkt, und die Gefahr einer Beschädigung eines im Rahmen gespannten Gemäldes während des Transportes ist äuβerst hoch.
Außerdem gibt es postalische Beschränkungen bezüglich der Größe der Sendung.
Darüber hinaus kann der Versandpreis aufgrund der Abmessungen der gespannten Leinwand den Preis des Produkts selbst übersteigen.

Sie können Ihr Gemälde in Ihrem örtlichen Rahmengeschäft aufspannen und einrahmen.

Sobald das Gemälde Judith im Zelt des Holofernes fertig und trocken ist, wird es an Ihre Lieferadresse versendet.

Wir bieten kostenlosen Versand sowie kostenpflichtige Express-Transportdienste an.

Die Leinwand es eingerollt, in einem festen und sicheren Versandrohr. Sie können den Versandpreis mit dem Tool Geschätzte Steuern und Versandgebühren überprüfen.

Über 20 Jahre Erfahrung
Nur Museumsqualität

TOPofART Gemälden stellen wir nur mit Museumsqualität her. Unsere Künstler mit akademischer Ausbildung lassen keine Kompromisse in Bezug auf die Qualität und der Detailtreue des bestellten Gemäldes zu. Wir pflegen keine Zusammenarbeit und werden nie eine solche mit Ateliers mit niedriger Qualität aus dem Fernen Osten zulassen. Wir sind in Europa ansässig, und Qualität ist unsere leitende Priorität.

Ein einzelner Lichteinfall richtet hier fast die ganze Gewalt an. Er liegt auf Judiths entblößtem Rücken, auf dem aufgewühlten Weiß ihres Hemdes und auf Holofernes’ nackter Schulter, wo Fleisch bereits zu bloßem Gewicht geworden ist. Hinter ihr bleibt die Magd weitgehend im Dunkel, ein Gesicht im Schatten, dazu hastige Hände, die den Sack für den Kopf des Feldherrn offenhalten. Diese Judith im Zelt des Holofernes, von Johann Liss in den 1620er Jahren gemalt und heute in der National Gallery in London, zeigt den Augenblick nach der Tat. Eigentlich müsste nun Ruhe eintreten. Aber nichts ruht.

Sieh auf den Turban, und die Szene wird auf einmal sehr nah: Rote Züge laufen durch die cremefarbenen Stoffbahnen, als wiederholten sie im Verborgenen das Blut darunter; eine kleine Locke klebt feucht am Hals. Judiths Wangen sind gerötet, nicht idealisiert. Vielleicht spürt man die Hitze in diesem Zelt, den schalen Geruch von Wein, Schweiß und Angst. Johann Liss macht aus ihr keine entrückte Heilige und auch keine einfache Verführerin. Sie hat die Erwartungen, die man an ihren Körper stellte, gegen Holofernes gewendet; nun ist dieser Körper erschöpft, entblößt, siegreich.

Das Blut ist keine Nebensache. In dunklen, glänzenden Strähnen läuft es aus dem zerstörten Hals, so dick gemalt, dass es Licht fängt; nahe beim Sack blitzt noch etwas Helles auf, das umgedrehte Auge des Toten. Sein Oberkörper, gelblich vom harten Licht gefasst, steht gegen Judiths bauschige Ärmel, deren Falten wie Muskeln anschwellen und doch gerade die rohe Muskelkraft besiegen. Unten am Bildrand glänzt schwarzes Metall, die Rüstung, kalt, hart und nun beinahe lächerlich nutzlos. Liss malt Stoff, als hätte er Nerven: Das Weiß des Ärmels ist gezogen und schwer, der Goldsatin knittert seidig, die tiefe petrolfarbene Schärpe legt sich quer über die Körper wie ein angehaltener Atem.

Um diesen Knoten aus Gliedmaßen legt Johann Liss eine kreisende Bewegung. Hinauf über Judiths geschwungenen Rücken, weiter über die drei Köpfe, hinunter zur Wunde, entlang des erschlafften Arms von Holofernes und wieder zurück: Die Erzählung schließt sich nicht, sie rotiert. Caravaggio ist natürlich in der Nähe, im starken Hell-Dunkel und in der Weigerung, das Entsetzen zu säubern. Auch Artemisia Gentileschis Judith-Bilder stehen irgendwo im Hintergrund, doch Liss interessiert weniger die geballte Kraft des Zuschlagens als dieser seltsame, theatrale Moment danach. Darin liegt sein eigentümlicher Reiz. Schönheit löscht den Schrecken nicht aus, und der Schrecken macht die Schönheit nicht harmloser. Beides verschärft einander.

Für ein Publikum des 17. Jahrhunderts zählte Judiths Keuschheit zur moralischen Rechtfertigung ihrer Tat. Für uns liegt die schärfere Wahrheit vielleicht anderswo: Sie wendet sich vom Leichnam ab wie jemand, der getan hat, was die Geschichte verlangte, und nun trotzdem noch aus diesem Raum entkommen muss. Die Luft wirkt schwer. Keine Fanfare erklingt.
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